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Presseinformationen

6. August 2020

Zwischenergebnis aktueller Zi-Erhebung: Deutliche Kostensteigerungen für Sonderaufwendungen im Praxismanagement

In der COVID-19-Pandemie haben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte pro Praxis bisher durchschnittlich mehr als 1.000 Euro Sachkosten für Schutzausrüstung aufwenden müssen. Zudem sind pandemiebedingt für die Ärzte und Praxisteams im Schnitt wöchentlich jeweils 2-3 Stunden Mehrarbeit angefallen. Besonders häufig wurden die verstärkte Nutzung von Videosprechstunden und die Änderung im Terminmanagement genannt.

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3. August 2020

COVID-19: Steigende Fallzahlen, aber keine akute Überlastung des Gesundheitswesens

Viele kleine Infektionsherde, steigende Fallzahlen, unklare Infektionsketten – diese Faktoren geben Grund zur Sorge vor einer zweiten Pandemiewelle. Ein Anlass für übereilte politische Maßnahmen, um eine drohende Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden, besteht nach Ansicht des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) derzeit nicht. Das Zi verweist dazu auf seinen Frühindikator zur Pandemieentwicklung.

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27. Juli 2020

COVID-19-Krise: Ambulanter Schutzwall hat funktioniert

KBV und Zi stellen Trendreport zur vertragsärztlichen Versorgung während der Corona-Pandemie vor: „Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten waren in der Phase maximaler Ausbreitung der SARS-CoV-2-Infektionen für die Versicherten zur Stelle. Die Auswertung der Abrechnungsdaten zeigt einen großen Ansturm der Versicherten auf alle Vertragsarztpraxen in der ersten Märzhälfte 2020. Wir sehen in dieser Zeit durchweg zweistellige Fallzahlzuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum“, sagt Dr. Dominik von Stillfried, Vorstandsvorsitzender des Zi.

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10. Juli 2020

Behandlungszahlen für präventive Darmspiegelung zwischen 2018 und 2019 um 14,4 Prozent gestiegen

Die Anzahl der vertragsärztlichen Untersuchungen zur Früherkennungskoloskopie im Rahmen der Darmkrebsvorsorge hat 2019 stark zugenommen: Während 2018 lediglich 447.840 Patientinnen und Patienten entsprechend untersucht wurden, waren es 2019 bereits 512.428. Mit einem relativen Zuwachs von 14,4 Prozent ist dies die deutlichste Steigerung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Jahren seit Einführung dieser Krebsfrüherkennungsmaßnahme 2004.

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6. Juli 2020

Zi fördert Forschungsprojekte mit insgesamt 250.000 Euro: Interessenten können bis 4. September 2020 Anträge einreichen

Das Zi stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative 250.000 Euro für Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus dem Gesundheitswesen, die sich den vorgegebenen Themenblöcken zuordnen lassen: Veränderung der Leistungsinanspruchnahme durch COVID-19, digitale Gesundheitsanwendungen, Vergütung sektorengleicher Leistungen. Darüber hinaus besteht in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, auch Projekte in einem themenoffenen Bereich zu beantragen.

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2. Juli 2020

Ambulante Notfallversorgung: steigende Hausbesuchszahlen in Folge der Corona-Krise

Der Zi-Vorstand äußert sich zu Vorwürfen der Deutschen Krankenhausgesellschaft: Die Zahl der Hausbesuche im organisierten Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen ist in der Corona-Krise deutlich gestiegen, in den letzten beiden Märzwochen des Jahres 2020 um ca. 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Zahl der ambulanten Notfälle, zum Beispiel in den Bereitschaftsdienstpraxen und in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser, um ca. 25 Prozent gesunken.

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26. Mai 2020

Kassenärztliche Vereinigungen stellen Leuchtturmprojekte der ambulanten Versorgung vor // Aktuelle Initiativen zum COVID-19-Patienten-Monitoring im Fokus

Das Zi hat heute seine neue Website www.kv-innovationsscout.de online gestellt. Unter dem Motto „Versorgung, die ankommt!“ informiert das Zi mit dem neuen digitalen Angebot über die zahlreichen innovativen Versorgungsinitiativen der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Im Fokus stehen dabei insbesondere aktuelle Versorgungskonzepte zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie.

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19. Mai 2020

Vermehrt psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert – „Versorgungsmonitor Ambulante Kinder- und Jugendmedizin“ wirft Schlaglicht auf medizinische Versorgung der unter 18-Jährigen in Deutschland

Die Zahl der unter 18-Jährigen, bei denen Kinder- und Jugendärzte eine psychosoziale Auffälligkeit diagnostiziert haben, ist zwischen 2010 und 2017 deutlich angestiegen: Anpassungsstörungen nahmen um 57 Prozent zu, Entwicklungsstörungen um 37 Prozent und Störungen des Sozialverhaltens um 22 Prozent. Hingegen sind insbesondere Bronchitis-Erkrankungen deutlich seltener festgestellt worden. Ein massiver Rückgang ist auch bei den Antibiotika-Verordnungen zu verzeichnen. Hier ist die Verschreibungshäufigkeit von 64 Prozent im Jahr 2010 auf 46 Prozent für 2016 gesunken.

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14. Mai 2020

Teilnahme an Darmkrebsfrüherkennung weiter ausbaufähig – Jährliche Teilnahmequoten an präventiver Darmspiegelung stagnieren bei 2,5 Prozent

Das Zi hat eine Studie zur Inanspruchnahme der Darmkrebsfrüherkennung veröffentlicht: „Mehr Anspruchsberechtigte sollten die Angebote der Darmkrebsfrüherkennung wahrnehmen. Hierbei sind die Männer besonders gefragt“, sagte Dr. Dominik von Stillfried, Vorstandsvorsitzender des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

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12. Mai 2020

Zi veröffentlicht Kennzahlen zum Management der COVID-19-Pandemie durch die Bundesländer

Die Bund-Länder-Konferenz zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie hat am 6. Mai 2020 beschlossen, „dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept unter Einbeziehung der zuständigen Landesbehörden umgesetzt“ werden muss. Vor diesem Hintergrund hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) länderspezifische Kennzahlen zur Steuerung des Pandemieverlaufs entwickelt.

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11. Mai 2020

Über 80-Jährige mit mindestens drei Vorerkrankungen haben höchstes Risiko für schweren COVID-19-Verlauf – Viele ländliche Regionen müssen hierauf im Pandemie-Management besonders achten

Für das Pandemie-Management soll nach Beschlusslage des Bundes und der Länder vom 6. Mai 2020 künftig stärker auf das Infektionsgeschehen auf Kreisebene fokussiert werden. Hierfür kann die Bestimmung des Bevölkerungsanteils mit besonderer Gefährdungslage einen Beitrag liefern. Die Studienlage zum Verlauf der COVID-19-Krankheit zeigt, dass Patientinnen und Patienten mit mindestens drei Vorerkrankungen im Alter ab 80 Jahren potenziell das höchste Risiko für einen schweren Verlauf haben.

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11. Mai 2020

Forschungsprojekt untersucht einheitliche, sektorengleiche Vergütung für ambulant-stationäre Leistungen

Medizinische Leistungen wie z. B. Operationen, die sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden können, werden bislang je nach Sektor unterschiedlich bezahlt. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass der Patient nicht im für ihn angemessenen Sektor behandelt wird. Wie muss ein einheitliches, übergreifendes Vergütungssystem ausgestaltet sein, damit die in verschiedenen Sektoren gleich erbrachten Leistungen berücksichtigt und Fehlsteuerungen vermieden werden können? Das untersucht jetzt ein vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 1,1 Millionen Euro gefördertes Projekt.

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6. Mai 2020

Systematische Testung von symptomatischen Risikogruppen und Gesundheitsberufen sowie konsequente Patientenseparierung zentrale Elemente des COVID-19-Managements

Viele Patienten haben in den ersten Wochen der COVID-19-Pandemie notwendige Arztbesuche aus Sorge vor möglichen Infektionen verschoben. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) haben daher Maßnahmen beschrieben, die es Versicherten ermöglichen, wieder angstfrei ihren Hausarzt aufzusuchen.

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5. Mai 2020

Zi hat Frühindikator zum Management der COVID-19-Pandemie entwickelt

Zur morgigen Telefonschaltkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidentinnen/Ministerpräsidenten der Länder und den danach zu erwartenden erweiterten Lockerungsbeschlüssen im Zuge der COVID-19-Pandemie erklärt der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Um die notwendige Regelversorgung in der Medizin wieder sicherstellen zu können, muss der pauschale Lockdown durch ein epidemiologisches Monitoring der COVID-19-Pandemie abgelöst werden. […] Vor diesem Hintergrund hat das Zi jetzt eine Abschätzung von Interventionsgrenzen auf Basis der gemeldeten COVID-19-Fälle vorgenommen und einen täglich aktualisierbaren Frühindikator entwickelt."

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5. Mai 2020

Der Pandemie-Verlauf ermöglicht notwendige Rückkehr zur medizinischen Regelversorgung

KBV und Zi zur Diskussion um aktuelle Zahlen der COVID-19-Pandemie in Deutschland: „So lange die Reproduktionszahl unter dem Wert 1 bleibt, ist eine Überforderung der medizinischen Behandlungskapazitäten nicht zu befürchten. Eine größere Bedrohung stellen andere Gesundheitsrisiken dar, wenn eine Rückkehr zur vertragsärztlichen Regelversorgung nicht zeitnah erreicht wird.“

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20. April 2020

Mit dem COVID-Guide können Hilfesuchende Symptome selbst auf eine mögliche Corona-Infektion ersteinschätzen

Der vom Zi mitentwickelte COVID-Guide steht ab sofort unter https://www.116117.de/de/coronavirus.php kostenfrei zur Verfügung. Mit der neuen Webapplikation können Hilfesuchende ihre gesundheitliche Situation bei möglichen Beschwerden und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus selbst qualifiziert ersteinschätzen.

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7. April 2020

Maßnahmen zeigen weiter Wirkung - Augenmerk auf obere Altersgruppen notwendig

Die Reproduktionszahl als wesentliche Kennzahl zum Pandemiegeschehen nähert sich dem Wert 1,0. Bei den Altersgruppen der 15 bis 59Jährigen liegt er sogar schon knapp darunter. Die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung zeigen damit Wirkung.

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2. April 2020

„COVID-Modul“ ab 1. April Teil des softwaregestützten Ersteinschätzungsverfahrens SmED

Ab dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus-Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID-Modul“ ergänzt worden.

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3. März 2020

Bluthochdruck wird in Ostdeutschland mit 36 Prozent besonders häufig diagnostiziert – Prävalenz in Westdeutschland bei 25 Prozent

Zwischen 2009 und 2018 ist die Zahl der gesetzlich versicherten Patienten in Deutschland mit diagnostizierter Hypertonie von fast 17 Millionen auf gut 19 Millionen stark angestiegen. Etwa 50 Prozent der Zunahme kann auf einen wachsenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zurückgeführt werden. Die höchsten Anteile an Erkrankten werden in den ostdeutschen Regionen beobachtet.

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26. Februar 2020

Studie der Universität Köln: Belegärzte leisten wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der stationären Versorgung in ländlichen Regionen

Vertragsärzte leisten als Belegärzte vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands einen ganz maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der stationären Versorgung. Ohne sie würde in immer mehr Fachabteilungen der Kliniken das Licht ausgehen. Die Leidtragenden wären die Patientinnen und Patienten, die immer weitere Wege zum nächsten Krankenhaus auf sich nehmen müssten.

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17. Februar 2020

Pressestatement zur Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung

Viel Licht, wenig Schatten: Insgesamt liegt mit dem Referentenentwurf ein Gesetzentwurf vor, der mit kleineren Anpassungen als konsistente Erweiterung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) implementiert werden und damit zu einer höheren Effizienz in der Akut- und Notfallversorgung beitragen kann.

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7. Februar 2020

Stellungnahme des Zi zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Reform der Notfallversorgung vom 09.01.2020

Seit mehreren Jahren beforscht und entwickelt das Zi Ersteinschätzungsverfahren für die Akutversorgung. Grund genug für eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung, die heute an das Bundesministerium für Gesundheit übergeben wurde.

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30. Januar 2020

Presse-Statement: Am Dienstag hat die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV) ihren Ergebnisbericht vorgelegt.

Das Gutachten kommt zu zwei wesentlichen Ergebnissen: Eine einheitliche Gebührenordnung für PKV und GKV birgt mehr Nachteile als Vorteile. Die Kommission sieht Reformbedarf in beiden Gebührenordnungen. Damit sollte das Ziel einer Einheitsgebührenordnung vom Tisch sein.

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