Medieninformationen

Zahl der MVZ-Betriebsstätten 2017-2020 um 35 Prozent gestiegen // Deutliche regionale Unterschiede bei Trägerarten // „Konzentration in der Hand einzelner Träger oder Investoren kann Stabilität der Versorgung gefährden“

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) gewinnen in der ambulanten ärztlichen Versorgung an Bedeutung. Zwischen 2017 und 2020 stieg ihre Zahl in zwölf untersuchten Regionen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) von 2.538 auf 3.429 Betriebsstätten und damit um 35 Prozent.

Rund 20.000 ambulant Angestellte können sich eigene Niederlassung vorstellen // Bürokratielast und Finanzierungshürden bremsen Schritt in Selbstständigkeit // „Passgenaue Beratung stärkt Niederlassungsbereitschaft“

Die ambulante Anstellung ist für viele Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten kein Gegenmodell zur eigenen Praxis. Sie dient häufig als Orientierungs- oder Vorbereitungsphase für eine spätere Niederlassung.

Digitale Anwendungen unterstützen medizinische Sichtung und überbrücken räumliche Distanzen // KI-gestützte Frühwarnsysteme können regionale Gesundheitsrisiken früher erkennen // Zi-Praxisbefragung zeigt Bedarf für Krisenvorbereitung

Wie können Telemedizin, Routinedatenauswertungen und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, die ambulante Versorgung unter dem Einfluss von Fachkräftemangel sowie unter Krisen- und Katastrophenbedingungen zu stabilisieren?

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