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Pressemitteilungen des Zi

24. Mai 2017

Weiterbildungsordnung für Ärzte muss mit Ambulantisierung der Medizin schritthalten

Die Weiterbildung zum Facharzt in der Medizin muss stärker an ambulanten Weiterbildungsinhalten orientiert werden. Das sei notwendig, um das komplette inhaltliche Spektrum der jeweiligen Fachrichtungen weiterhin in der Weiterbildung abbilden zu können, fordern Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Hamburger Vertreterversammlung, und Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Der 120. Deutsche Ärztetag diskutiert unter TOP 7 voraussichtlich am 26. Mai über die Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung.

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17. Mai 2017

Anteil der Notfallversorgung durch Krankenhäuser regelmäßig überschätzt

„Der Anteil der Krankenhäuser an der Notfallversorgung wird überschätzt. Ursache ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.“ sagte Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Zur Versachlichung der Diskussion veröffentlichte das Institut im Nachgang zum heutigen Streitgespräch zwischen dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister, und dem Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, ein Zahlengerüst zur medizinischen Versorgung in Deutschland.

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15. Mai 2017

Zi: kein deutscher Sonderweg in der Notfallversorgung

„Alle industrialisierten Länder arbeiten daran, die Direktinanspruchnahme von Krankenhäusern über die Notfallambulanzen zu minimieren. Ein deutscher Sonderweg wäre ein Weg in die Ineffizienz“, sagte Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Er wandte sich damit gegen die Einschätzung von Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, dass Patienten auch weiterhin in zunehmendem Maße die Notaufnahmen aufsuchen sollten. Lauterbach hatte Krankenkassen und Ärzte dafür kritisiert, dass sie die Patienten umerziehen wollten.

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5. April 2017

Zi besetzt Vorstand neu

Nach den Wahlen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) hat das Kuratorium des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) drei Vorstandsmitglieder neu für die verbleibende Amtszeit bis Ende September 2019 gewählt.

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29. März 2017

Zi erweitert Panel-Angebot auf Zahnärzte

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) weitet seine jährlichen Erhebungen auf Zahnarztpraxen aus und unterstützt auch diese Berufsgruppe mit fundamentalen Daten bei den Honorarverhandlungen. Für das Zahnärzte-Praxis-Panel ZäPP hat das Zi eine Vereinbarung mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein (KZVNR) geschlossen.

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20. März 2017

Zi-Analyse: Niedergelassene Ärzte dokumentieren Diagnosen verantwortungsvoll

„Die Zahl der dokumentierten Diagnosen in Arztpraxen steigt einer Zi-Analyse zufolge deutlich langsamer als die in Krankenhäusern. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) untersucht hat, stieg die Zahl der dokumentierten Diagnosen je Behandlungsfall zwischen dem Jahr 2009 und 2015 in den Krankenhäusern um 22 Prozent, in den Arztpraxen um lediglich 12 Prozent. Niedergelassene Ärzte haben zuletzt mit durchschnittlich 4 Diagnosen gut ein Drittel weniger kodiert als ihre stationär tätigen Kollegen (6,7). Die Auswertung basiert auf bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten und Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes.

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06. März 2017

Auslastung der Notfallambulanzen insgesamt zu gering

In der Diskussion um die angemessene Vergütung ambulanter Behandlungen in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser mahnt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mehr Sachlichkeit an. „Ein Blick auf die Abrechnungsdaten zeigt: Im Schnitt lag die Auslastung der Notfallambulanzen im Jahr 2015 bei etwa einem Patienten pro Stunde“ sagt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi. „In Bayern etwa ergaben die Abrechnungen der Krankenhäuser bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine mittlere Auslastung von 0,8 Fällen pro Krankenhaus und Stunde.“

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27. Februar 2017

Rx-Trendbericht mit erweiterten Funktionen

Wie haben sich die Verordnungen der Generika im Lauf der Zeit entwickelt? In welchen Quartalen verordnen Ärzte Antibiotika besonders häufig? Welche Medikamente gehören aktuell zu den Umsatztreibern – und welche nicht? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefert der Rx-Trendbericht für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat diese Datenbank unter www.rx-trendbericht.de nun aufgefrischt und um wichtige Funktionen erweitert.

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26. Januar 2017

Zi analysiert Wirkungen der Praxisgebühr

Sollen Patienten bei der Wahl ihres Arztes oder Krankenhauses gesteuert werden? Diese Frage gewinnt in Zeiten eines zunehmend arbeitsteiligen Gesundheitssystems an Brisanz. Dabei ist der letzte Versuch der Bundesregierung, Patientenströme über finanzielle Anreize zu ordnen, noch gar nicht so lange her: Zwischen 2004 und 2012 mussten Versicherte beim Praxisbesuch und in Notaufnahmen eine Gebühr bezahlen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die Wirkungen dieser Maßnahme untersucht.

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20. Januar 2017

Warum in Städten künftig mehr niedergelassene Ärzte notwendig sind

Zum Bericht des ARD-Magazins monitor über die ungleiche Verteilung von Arztsitzen erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die verantwortlichen Zulassungsausschüsse der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob eine Praxis für die medizinische Versorgung von Patienten in der Region notwendig ist. Grundlage ist das geltende Recht, das in ländlichen und städtischen Regionen eine ausreichende und notwendige Versorgungsstruktur fordert. Eine Reihe von Gründen sprechen dafür, dass jetzt und künftig in den Städten mehr Praxen benötigt werden."

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