Zentralinstitut - Springe direkt:

Pressemitteilungen des Zi

20. März 2017

Zi-Analyse: Niedergelassene Ärzte dokumentieren Diagnosen verantwortungsvoll

„Die Zahl der dokumentierten Diagnosen in Arztpraxen steigt einer Zi-Analyse zufolge deutlich langsamer als die in Krankenhäusern. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) untersucht hat, stieg die Zahl der dokumentierten Diagnosen je Behandlungsfall zwischen dem Jahr 2009 und 2015 in den Krankenhäusern um 22 Prozent, in den Arztpraxen um lediglich 12 Prozent. Niedergelassene Ärzte haben zuletzt mit durchschnittlich 4 Diagnosen gut ein Drittel weniger kodiert als ihre stationär tätigen Kollegen (6,7). Die Auswertung basiert auf bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten und Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes.

Pressemitteilung


06. März 2017

Auslastung der Notfallambulanzen insgesamt zu gering

In der Diskussion um die angemessene Vergütung ambulanter Behandlungen in den Notfallambulanzen der Krankenhäuser mahnt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mehr Sachlichkeit an. „Ein Blick auf die Abrechnungsdaten zeigt: Im Schnitt lag die Auslastung der Notfallambulanzen im Jahr 2015 bei etwa einem Patienten pro Stunde“ sagt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi. „In Bayern etwa ergaben die Abrechnungen der Krankenhäuser bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine mittlere Auslastung von 0,8 Fällen pro Krankenhaus und Stunde.“

Pressemitteilung


27. Februar 2017

Rx-Trendbericht mit erweiterten Funktionen

Wie haben sich die Verordnungen der Generika im Lauf der Zeit entwickelt? In welchen Quartalen verordnen Ärzte Antibiotika besonders häufig? Welche Medikamente gehören aktuell zu den Umsatztreibern – und welche nicht? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefert der Rx-Trendbericht für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat diese Datenbank unter www.rx-trendbericht.de nun aufgefrischt und um wichtige Funktionen erweitert.

Pressemitteilung


26. Januar 2017

Zi analysiert Wirkungen der Praxisgebühr

Sollen Patienten bei der Wahl ihres Arztes oder Krankenhauses gesteuert werden? Diese Frage gewinnt in Zeiten eines zunehmend arbeitsteiligen Gesundheitssystems an Brisanz. Dabei ist der letzte Versuch der Bundesregierung, Patientenströme über finanzielle Anreize zu ordnen, noch gar nicht so lange her: Zwischen 2004 und 2012 mussten Versicherte beim Praxisbesuch und in Notaufnahmen eine Gebühr bezahlen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die Wirkungen dieser Maßnahme untersucht.

Pressemitteilung


20. Januar 2017

Warum in Städten künftig mehr niedergelassene Ärzte notwendig sind

Zum Bericht des ARD-Magazins monitor über die ungleiche Verteilung von Arztsitzen erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die verantwortlichen Zulassungsausschüsse der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob eine Praxis für die medizinische Versorgung von Patienten in der Region notwendig ist. Grundlage ist das geltende Recht, das in ländlichen und städtischen Regionen eine ausreichende und notwendige Versorgungsstruktur fordert. Eine Reihe von Gründen sprechen dafür, dass jetzt und künftig in den Städten mehr Praxen benötigt werden."

Pressemitteilung


Ihre Ansprechpartnerin