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Diabetes-Prävention

Aufgabenstellung

Werden Schulungsprogramme von Diabetesgefährdeten akzeptiert? Sind sie praktisch umsetzbar und wie lange wirken sie nach?

Der Typ-2-Diabetes tritt besonders häufig bei übergewichtigen Personen im fortgeschrittenen Lebensalter auf. Gemeinhin wird angenommen, dass der Erkrankung mit gesunder Ernährung und Bewegung vorgebeugt werden kann.

Das Zi beteiligte sich begleitend an der Evaluation eines von der DAK angebotenen Präventionsprogramms für Risikopatienten. Die Teilnehmer erhielten Informationen und Motivationshilfen. Zudem wurden sie regelmäßig telefonisch und schriftlich erinnert. Inwieweit würden sie ihren Alltag dauerhaft anders gestalten und wie wird ein solches Schulungsangebot angenommen?

Hierzu hielt das Zi in einem Vorher-Nachher-Vergleich Werte wie den Body-Mass-Index und die relative Gewichtsveränderung fest – und befragte die Studienteilnehmer regelmäßig zum Ess- und Bewegungsverhalten sowie zu ihrem Wohlbefinden.

Ergebnisse

In der ersten Projektphase konnten die Wirkungen des Präventionsprogramms in einem Betrachtungszeitraum von sechs Monaten analysiert werden. Vor allem ältere Personen, Frauen und Personen mit Abitur und höherem Bildungsabschluss nahmen überdurchschnittlich stark an der Schulung teil. Im Hinblick auf das Körpergewicht, den Blutdruck und das Ess- und Bewegungsverhalten zeigten sich positive Entwicklungen.

Der Bericht zur ersten Projektphase erschien im Rahmen der Schriftenreihe „DAK Forschung Studien“. Das Zi hat die Arbeiten an diesem Projekt inzwischen abgeschlossen, den Projektbericht erstellt Prof. Dr. Schwarz (TU Dresden).

Im Überblick

Ziel

Beurteilung eines Schulungsprogramms zur Vorbeugung von Diabetes mellitus 2

Laufzeit

2006 bis 2009

Beteiligte

Auftraggeber: DAK
Projektbeteiligte: Diabetes-Akademie  Bad Mergentheim e. V., Technische Universität Dresden (Begleitforschung durch Prof. Dr. med. Peter E. H. Schwarz), Forum gesundheitsziele.de Köln

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