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Deutsches Mammographie-Screening-Programm

Aufgabenstellung

Wie beeinflusst das so genannte Mammographie-Screening die Brustkrebssterblichkeit?

Seit 2004 wird von den gesetzlichen Krankenkassen allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren diese flächendeckende und qualitätsgesicherte Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs angeboten.

Zu deren Evaluation entwickelte das Zi im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz mehrere Konzepte.

Diese Konzepte gründeten auf

  • einer systematische Review vergleichbarer Evaluationskonzepte
  • sowie einer Analyse der aktuellen Änderungen der deutschen Krebsfrüherkennungs-Richtlinie

und wurden in einem Fachgespräch vorgestellt und diskutiert.

Jedes Konzept beschreibt das Studiendesign, Datenquellen, Fallzahlkalkulation, Auswertungsplan, Maßnahmen zur Kontrolle relevanter Bias-Arten und Maßnahmen zur Berücksichtigung der Screening-Historie und weiterer Einflussfaktoren.

Ergebnisse

Das Zi hat die Konzepte umfassend dokumentiert und eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen: So sollten eine Fall-Kontroll-Studie und eine prospektive Kohorten-Studien parallel durchgeführt werden und ein Pilotprojekt in einigen Bundesländern den schnellen Beginn ermöglichen.

Im Überblick

Ziel

Konzepte zur Untersuchung der Brustkrebssterblichkeit in Bezug auf das deutsche Mammographie-Screening-Programm

Laufzeit

November 2009 bis Mai 2010

Beteiligte

Bundesamt für Strahlenschutz (Auftraggeber)
Institut für Technologie und Management (Leitung: Prof. Dr. med. Reinhard Busse) an der Technischen Universität Berlin (Kooperation)